Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Schule


Falls sich noch offene Fragen zum Gründsätzlichen ergeben, lesen Sie im Folgenden viele Fragen & Antworten, welche das Bundesamt für Gesundheit auf ihrer website zusammengestellt hat:

 

Fragen und Antworten rund um Kinder & Schulen (Quelle BAG)

  • Was ändert sich für Kinder mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ab dem 11. Mai?
  • Welche Hygiene- und Verhaltensregeln gelten in der Schule ab dem 11. Mai?
  • Warum wird der Präsenzunterricht in den obligatorischen Schulen wieder erlaubt?
  • Müssen Eltern ihr Kind zur Schule schicken?
  • Werden auch Sportlektionen wiederaufgenommen?
  • Ich bin Mutter/Vater und gehöre zu den besonders gefährdeten Personen. Kann ich mein Kind dennoch in die Schule schicken?
  • Können die Kinder auch wieder ausserhalb der Schule betreut werden?
  • Welche Hygiene- und Verhaltensregeln gelten für Kinder bei schulergänzenden Angeboten und in ihrer Freizeit?
  • Dürfen die Grosseltern ihre Enkel ab dem 11. Mai wieder hüten?
  • Dürfen Kinder Zeit mit ihren Grosseltern verbringen? Welche Vorsichtsmassnahmen sind zu treffen?
  • Können sich Kinder in ihrer Freizeit mit anderen Kindern treffen?
  • Dürfen Kinder wieder zusammen spielen, beispielsweise in ihrem Quartier oder auf Spielplätzen?
  • Müssen sie die Regeln zum Abstandhalten einhalten?
  • Welche Krankheitsrisiken und Krankheitssymptome haben Kinder bei einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus?
  • Können Kinder das neue Coronavirus weitergeben?
  • Mein Kind hat eine Vorerkrankung. Ist es – wenn es sich mit dem neuen Coronavirus ansteckt – stärker gefährdet für eine schwere Erkrankung?
  • Mein ansonsten gesundes Kind hat Krankheitssymptome, die auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus hinweisen.
  • Oder mein Kind hatte sonst engen Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person.
  • Was muss ich beachten?
  • Hat mein Kind ein erhöhtes Risiko, ein Kawasaki-Syndrom zu bekommen, wenn es mit dem neuen Coronavirus infiziert ist?
  • Gemäss Impfplan steht für mich oder für mein Kind eine Impfung an. Soll ich diese machen lassen?


Erhöhte Gefahr für Grenzverletzungen, Übergriffe, Suizidalität usw.

🔎 Konkret:

  • Wenn Sie Verdacht schöpfen, dass ein Schüler, eine Lernende oder ein Mitarbeiter indirekt oder direkt unter häuslicher Gewalt leidet oder sich etwas antun will, versuchen Sie herauszufinden, ob sich die Person zurzeit in erhöhter Gefahr befindet
  • Bedenken Sie dabei Ihre Rolle (Sie sind nicht Detektiv), es geht jetzt in erster Linie um die Änderung / Neutralisierung der aktuellen Situation


Wegen "Corona": Kostenloser Zugang

Damit Sie rasch reagieren und sich konkrete Handlungsempfehlungen (INHALTSVERZEICHNIS) auch bei einem Parallelereignis (Todesfall, Unfall usw.) holen können, bieten wir Ihnen als engagierte Lehrperson / Schulleitung für die kommenden "Corona belasteten Wochen" den Zugang zur Online-Version kostenlos an.

 

Bitte weisen Sie Ihre KollegInnen mutig darauf hin & bleiben SIE gesund!


Praxisbeispiel für die Anwendung des KrisenKompass-PLUS:

Leider verstarb während des "Lockdowns" ein Schüler an Lungenentzündung (aber nicht an der Coronavirus-Erkrankung, COVID-19).

 

Wir nehmen an, das wäre jetzt ein zusätzlicher Stressfaktor und niemand wünscht sich das. Falls Sie dennoch darüber nachdenken wollen, wie Sie in einem ähnlichen Ereignis vorgehen würden, fragen Sie sich bitte: 

  • Was bedeutet das für Ihre Schule?
  • Wie würden Sie vorgehen? 

Nachfolgend zeigen wir Ihnen anhand dieses konkreten Beispiels, wie Ihnen der KrisenKompass-Plus weiterhelfen kann.

 

Grundsätzlich:

  • Die grosse Schwierigkeit besteht aus unserer Sicht darin, dass die Klasse oder die betroffenen Schüler in Parallelklassen (oder gleicher Schulweg, Sportclub, Musikensemble) und die betroffenen Lehrpersonen in dieser Corona-Zeit nicht gemeinsam Abschied nehmen können
    • Die Gruppengrösse ist bekanntlich bei Bestattungen auf bis rund 20 Personen festgesetzt (inkl. Pfarrer, Sigrist, Friedhofgärtner)
    • Da wird es schwierig, mit der Klasse oder mit allen Betroffenen „etwas zu machen“.
  • Darum schlagen wir vor, sich alles Wichtige (zu Zeitpunkt, den Umständen, den Betroffenen) zu notieren, um Vorbereitungen zu treffen, damit der Abschied nach der Aufhebung der Schulschliessung würdig nachgeholt werden kann.
  • Selbstverständlich nimmt „die Schule“ möglichst bald mit den Eltern des Verstorbenen Kontakt auf (allenfalls gibt es Geschwister in anderen Klassen, anderen Schuleinheiten)
    • schaltet ev. eine Todesanzeige auf
    • verfasst allenfalls einen Brief an die Eltern der Klasse – inkl. Briefbeilagen (Vorstellungen über den Tod je nach Alter / unterschiedliche Trauerreaktionen)  und
    • informiert gegen innen - je nach Bedarf und dem internen Krisenkonzept.
  • Zudem muss entschieden werden, wie mit seinen Effekten umgegangen wird, die wohl noch in der Schule sind und wie auf die unterschiedlichen religiösen Bedürfnisse der Betroffenen Rücksicht genommen werden kann
  • Für die geplante Abschiedsfeier eigenen sich vor allem Symbolhandlungen und Rituale.
  • Zudem kommt nach und nach die Verarbeitung des Erlebten.

Schrittweises, prozesshaftes Vorgehen:

Wenn Sie als Schulleitung oder Mitglied des Krisenteams sich lieber an den vorgeschlagenen 7 Schritten zur Bewältigung orientieren wollen, steigen Sie hier ein:

  1. "Was ist passiert?" 
  2. "Wo ist es passiert?"
  3. "Wann ist es passiert?"
  4. "Wer ist «Opfer»?"
  5.  "Wer ist besonders betroffen?"
  6. "Wie verarbeiten?"
  7. "Wie den «Fall» abschliessen?"