Jugendliche leiden wegen Corona vermehrt unter Depressionen & Verhaltenssucht

Wenn die Freizeit und Schulzeit (wegen Quarantäne) alleine zuhause verbracht wird, leiden die Kinder und Jugendlichen besonders. Bildquelle: Getty Images / iStockphoto

 

> Im KrisenKompass-Plus lesen Sie dazu hilfreiche Handlungsempfehlungen:

 

Depressive Störungen (Leseprobe)

  • Anzeichen wahrnehmen
  • Chronische depressive Störung
  • Dauer und Rückfall
  • Auf Krankheit reagieren

Selbstverletzendes Verhalten

  • Vielfältige Ursachen
  • Scheinbarer Nutzen
  • Behandlungsmöglichkeiten
  • Praktische Ratschläge

Suizidalität / Suizidversuch

  • Risikofaktoren
    • Suizidgefährdung
    • Risikofaktoren in der Familie
    • Risikofaktoren in der Schule
    • Risikofaktoren in der Peergroup
    • Risikofaktoren in Internetforen
  • Suizidale Entwicklung
    • Merkmale
    • Erwägungsphase
    • Abwägungsphase
    • Entschluss
    • Hinter (-Gründe)

Verdacht auf häusliche Gewalt bei Kindern / Jugendlichen

  • Grundlegendes / Hilfe anbieten
  • Dynamik von Angst und Sorge
  • Mögliche Folgen
  • Rechtliche Interventionsmöglichkeiten
  • Auswirkungen nach Wegweisung des Täters
  • Auswirkungen nach Flucht ins Frauenhaus 

Und wenn der Austausch mit Gleichaltrigen nur noch online geschieht, verstärkt dies die Abhängigkeit vom Smartphone. Bildquelle: Getty Images / iStockphoto

 

> Im KrisenKompass-Plus lesen Sie dazu hilfreiche Handlungsempfehlungen zu:

 

Verdacht auf Sucht (Leseprobe)

  • Rauschmittel
  • Online-Sucht
  • Prävention / Intervention

Gewaltdarstellung und Pornografie auf digitalen Medien

  • Gewalt und Pornografie im Alltag von Jugendlichen
  • Wie sollen Eltern und Schulen reagieren?
  • Wie gehen Polizei und Untersuchungsbehörden vor?
  • Rechtsgrundlagen

Erpressung mit peinlichen Fotos oder Dateien

  • Nicht auf Forderung eingehen
  • Kontakt abbrechen
  • Veröffentlichung verhindern
  • Vorfall melden

Hinweis: 

Die Corona-Taskforce des Bundes greift in ihrem Policy Brief vom 20. Januar die Swiss Corona Stress Study auf. Um psychischen Problemen vorzubeugen und entgegenzuwirken gibt sie u.a. folgende Empfehlungen ab:

  •  Einführung von Gegenmassnahmen zur Stressreduzierung an Schulen/Universitäten
  •  Weitere Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für psychische Gesundheitsprobleme und Behandlungsmöglichkeiten
  • Förderung evidenzbasierter Präventionsmassnahmen wie beispielsweise körperlicher Aktivität

 

> Im KrisenKompass-Plus lesen Sie dazu hilfreiche Handlungsempfehlungen:

 

Stress reduzieren

  • Einführung
  • Umgang mit Schmerzen und Angst
  • Atemtechnik gegen Angst
  • Kraftgedanke
  • Distanzierung
  • Verlangsamung
  • Perspektivenwechsel
  • Positive Selbstinstruktion


Für besorgte Eltern & Lehrpersonen:

 

Der Online-Fragebogen vom Inselspital: coronabambini.ch

Am Ende erhalten Sie Empfehlungen, ob Ihr Kind zu Hause bleiben soll und ob ein Test nötig ist.

(Quelle: BAG)

Schulkind mit Maske (Quelle: dpa)

 



Was ist, wenn Pandemie nicht die einzige Bedrohung bleibt?

Und wie ist das im Blick auf andere Gefährdungen ?

  • Haben Sie zum Beispiel ein Schutzkonzept gegen Unfälle bei den (leider momentan eingeschränkt möglichen) auswärtigen Aktivitäten, Ausflügen & Reisen?
  • Haben Sie ein Schutzkonzept gegen Sexuelle Belästigung & Ausbeutung?

  • Haben Sie ein Schutzkonzept gegen Gewalt, gegen Cybercrime, Sucht, Mobbing?

Gerne zeigen wir Ihnen, was der KrisenKompass-PLUS dafür bereit hält und Ihnen jederzeit Hilfestellung geben kann - oder wir kommen vorbei und bilden Ihre Lehrpersonen oder das Krisenteam aus.



Praxisbeispiel für die Anwendung des KrisenKompass-PLUS:

Leider verstarb ein Schüler an Lungenentzündung (aber nicht an der Coronavirus-Erkrankung, COVID-19).

 

Wir nehmen an, das wäre jetzt ein zusätzlicher Stressfaktor und niemand wünscht sich das. Falls Sie dennoch darüber nachdenken wollen, wie Sie in einem ähnlichen Ereignis vorgehen würden, fragen Sie sich bitte: 

  • Was bedeutet das für Ihre Schule?
  • Wie würden Sie vorgehen? 

Nachfolgend zeigen wir Ihnen anhand dieses konkreten Beispiels, wie Ihnen der KrisenKompass-Plus weiterhelfen kann. (Siehe dazu auch die Leseprobe Tod im Rahmen der Schule)

 

Grundsätzlich:

  • Selbstverständlich nimmt „die Schule“ möglichst bald mit den Eltern des Verstorbenen Kontakt auf (allenfalls gibt es Geschwister in anderen Klassen, anderen Schuleinheiten)
    • Schaltet ev. eine Todesanzeige auf
    • Verfasst allenfalls einen Brief an die Eltern der Klasse – inkl. Briefbeilagen (Vorstellungen über den Tod je nach Alter / unterschiedliche Trauerreaktionen)  und
    • Informiert gegen innen - je nach Bedarf und dem internen Krisenkonzept.
  • Zudem muss entschieden werden, wie mit seinen Effekten umgegangen wird, die wohl noch in der Schule sind und wie auf die unterschiedlichen religiösen Bedürfnisse der Betroffenen Rücksicht genommen werden kann
  • Für die geplante Abschiedsfeier eigenen sich vor allem Symbolhandlungen und Rituale
  • Zudem kommt nach und nach die Verarbeitung des Erlebten

 

Schrittweises, prozesshaftes Vorgehen:

Wenn Sie als Schulleitung oder Mitglied des Krisenteams sich lieber an den vorgeschlagenen 7 Schritten zur Bewältigung orientieren wollen, steigen Sie hier ein:

  1. "Was ist passiert?" 
  2. "Wo ist es passiert?"
  3. "Wann ist es passiert?"
  4. "Wer ist «Opfer»?"
  5.  "Wer ist besonders betroffen?"
  6. "Wie verarbeiten?"
  7. "Wie den «Fall» abschliessen?"