Notfallübung in Echtzeit mit (Teil-) Belegschaft

Nach der Alarmierung ist es entscheidend, wie während der Wartezeit (= Hilfsfrist) auf Rettung / Polizei / Feuerwehr gehandelt wird.

 

Eine Notfallübung kann Entwicklungspotential bei der Alarmierung und bei der Nachbetreuung aufzeigen und die Mitarbeitenden wieder zu mehr Aufmerksamkeit und zum Einhalten der Arbeitssicherheit motivieren.


Sie bestimmen das WAS und WO im Haus / Aussenstelle:

  • EVAKUATION
  • EINSCHLIESSEN

Das dazu benötigte Szenario wird vorgängig besprochen.

Sie arbeiten gemäss Ihrem WIE, WARUM, WER, mit welcher Auswirkung usw.:

  • Bearbeitung in Echtzeit durch den Krisenstab und allenfalls Verbündeter entlang des internen Krisenkonzeptes
  • Simulation des Ereignisses so realistisch wie möglich mit Anweisungen an die Belegschaft (z.B. Verhalten am Sammelplatz, Medienmitteilung schreiben, Kommunikation gegen Innen organisieren, Text für website vorbereiten).

Zielsetzungen:

 

Das schulische Krisenteam arbeitet dabei aufgrund seiner internen Aufteilung:

  1. umsichtig (denkt an das Wichtigste für die Zeit am Ereignistag, für den Rest der Woche und die nächsten 3 bis 4 Wochen)
  2. effizient (hält festgesetzte Termine ein)
  3. sinnvoll (arbeitet im Blick auf den Makrobetrieb Schule und Mikrobetrieb Klasse(n), entscheidet unter psychosozialen Gesichtspunkten im Sinne  der Wiederermächtigung für SchülerInnen und Lehrpersonen, Schulleitung)

Die Simulation / Notfallübung:

  1. deckt allfällige Lücken, Schwächen, Entwicklungspotential im örtlichen Krisenkonzept auf
  2. beeinflusst allenfalls die Unterlagen im eigenen Krisenordner oder im swissBUDDY®
  3. ermöglicht Learnings oder stösst Änderungen an im Zusammenhang mit den zugewiesenen Rollen im Krisenteam / Behörde
  4. zeigt allenfalls Bedürfnisse an das städtische oder Kantonale Schulamt

Mögliches Vorgehen am Tag x.

  • Sie kennen sowohl Zeitpunkt als auch Dauer der Notfallübung und informieren Ihre (Teil-)Belegschaft.
  • Möglichst alle gehen jedoch zunächst ihrer geregelten Arbeit nach.
  • Nur der Sicherheitsbeauftragte (SiBe) oder eine vorher definierte Person bekommt von 17minutes die Situationsschilderung an einem ausgesuchten Ort im Betrieb.
  • Ab diesem Zeitpunkt „läuft“ die Bearbeitung entlang des internen Konzepts in den entsprechenden Örtlichkeiten ab.
  • In Echtzeit werden die Mitglieder alarmiert, die Lage beurteilt, erste Sofortmassnahmen getroffen, weitere Führungsschritte geplant.
  • Dann bringt 17minutes neue Wendungen ein, um ein bestimmtes Verhalten in Gang zu bringen oder allfällige Führungsdilemmas zu schaffen.
  • Nach einer vorher definierten Zeit wird die Notfallübung gestoppt. Die (Teil-) Belegschaft wird zurück in den Alltag geführt und über ihre Erlebnisse befragt.
  • Die vor Ort aktiven Mitglieder des Krisenteams analysieren je für sich und danach gemeinsam, was ihnen gelungen ist, resp. was die (Teil-)Belegschaft zurückgemeldet hat.
  • Das gesamte Krisenteam identifiziert die Schwierigkeiten und das allfällige Entwicklungspotential.
  • 17minutes ergänzt und fasst die Erkenntnisse zusammen
  • Die Erkenntnisse werden den Mitarbeitenden (separat Führungskräfte) kommuniziert.

Optional:

  • Auf Wunsch kann ein professionelles Video gedreht werden (als Vorbereitung für den Follow up im nächsten Jahr).

Optional:

  • Auf Wunsch organisieren wir die Präsenz von Polizei / Rettungssanität / Feuerwehr, um die wichtigen Schnittstellen zu üben.

 

Nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf: +41 79 617 71 22 oder info@17minutes.ch